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  • Tobias Frank

Clubhouse als Ergänzung zu LinkedIn in der b2b-Kommunikation


Am 18. Januar ploppten in meinem LinkedIn-Newsfeed plötzlich reihenweise Beiträge mit Clubhouse-Hashtags auf. Zuerst dachte ich: Ok, keine Lust auf noch einen Account bei einem weiteren Netzwerk. Dann kam der Gedanke hinzu: Als PR-Berater sollte ich mir die App vermutlich zumindest einmal ansehen. Naja was soll ich sagen, gestern Abend habe ich mich zum ersten Mal eingeloggt (Danke Dominik!) und habe seitdem ein paar Clubhouse-Runden gedreht. Das Potenzial für die b2b-Kommunikation ist sofort erkennbar.


In Clubhouse lassen sich ganz einfach Panel-Diskussionen aufsetzen: 1 Moderator, 2 – 3 Experten für ein Fachthema, zum Beispiel „Logistikimmobilien & E-Commerce: Trends 2021“ und dann setzt man es als offenen 30 – 40 Minuten Talk auf. Das komplizierteste dürfte die Terminfindung zwischen den Panel-Speakern sein. Und natürlich die Frage, wie viele Teilnehmer man gewinnen kann und ob es Rückfragen gibt, sich Diskussionen entwickeln.


Das Besondere an Clubhouse: alles ist Audio, die App ist wie ein Teams-Meeting ohne Video. Man muss sich in Zeiten von Homeoffice noch nicht mal die Haare kämmen, um einen Panel-Talk zu einem Fachthema vor einem Fachpublikum zu sprechen! Eigentlich völlig verrückt. Aber irgendwie auch ziemlich gut.


Ich denke, Clubhouse kann sich zu einer guten Ergänzung zu LinkedIn entwickeln.


Während man auf LinkedIn visuell sowie in Texten und Emojis arbeitet und einen Newsfeed lesen kann, lassen sich auf Clubhouse Talk-Formate und Podcast-ähnliche Formate mit Live-Publikum etablieren.

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