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  • Tobias Frank

5 Tipps: Büro- und Retail-Vermietung mit Online Power

Aktualisiert: März 23

Die Vermietung von Büros und Ladenflächen ist durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie ins Stocken geraten. Immobilieneigentümer und Gewerbemakler müssen sich mehr anstrengen, um an Leads zu kommen. 5 Tipps zur Unterstützung der Vermietung mit Mitteln des Onlinemarketings.


5 Tipps zur Vermietung mit Online Power
office vermietung online

1. Das Online-Exposé: Content is King

Der Erstkontakt zum Kunden und der visuelle Eindruck sind immer sehr entscheidend. Die Immobilienbranche weiß das eigentlich, sie ist vermutlich eine der bestangezogenen Branchen überhaupt. Trotzdem wird das Vermietungsexposé teilweise nicht voll ausgeschöpft.


Das wichtigste am Exposé sind ausdrucksstarke Fotos & Grundrisse. Hier gilt es, das volle Potenzial der angebotenen Fläche – wörtlich – „im besten Licht“ zu zeigen. Viele Fotos aus allen Blickrichtungen sowie saubere, gut lesbare Grundrisse sollten hinterlegt werden. Videos und 3D-Ansichten erlauben es den Mietinteressenten, die Flächen fast authentisch zu besichtigen. Es ist offensichtlich, dass der Trend in der Onlinekommunikation immer stärker ins visuelle Storytelling geht. Und ein Immobilienexposé ist das zentrale Kommunikationsmittel in Richtung Erstkontakt zur Zielgruppe – auch in der Retail- oder Office-Vermietung.


Neben dem Bildmaterial ist der Exposé-Text wesentlich. Über die „Makler-Prosa“ von Wohnungsanzeigen lässt sich sicher schmunzeln, aber eines kann sich der Gewerbemakler davon abgucken: Die Herausstellung der Vorzüge der Immobilie aus einer emotionalen Perspektive. Auch eine Ladenfläche sollte so dargestellt werden, dass der potenzielle Mieter „spürt“, dass er hier eine gute Passantenfrequenz innerhalb seiner Zielgruppen erwarten kann. Und auch potenzielle Büromieter wollen schon beim Durchlesen des Exposés ein „Gefühl“ für die Vorzüge der Flächen bekommen.


Sinn & Inhalt des Ausdrucks „Lage, Lage, Lage“ ist Jedem in der Immobilienwirtschaft bewusst. Auch im Exposé sollte die Lagebeschreibung sehr genau und detailliert erfolgen. Jeder Standort hat Vorteile, jede Immobilie ist individuell – und das sollte im Exposé rüberkommen.


Wenn der Mietinteressent durch die Immobilienofferten in den Onlineportalen scrollt, gilt: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Das Exposé muss in seiner visuellen Wirkung und im Text professionell und zielgruppenorientiert erstellt werden. Es sollte sich vom Wettbewerb abheben und den Mietinteressenten davon überzeugen, Kontakt aufzunehmen.


2. Google: lokal & international

Google ist weit mehr als eine Suchmaschine und insbesondere für die Immobilienbranche ein hilfreiches Tool. Wenn der Mietinteressent über das Immobilienexposé auf ein bestimmtes Objekt aufmerksam geworden ist, führt ihn der nächste Schritt häufig zu Google Maps. Dort lässt sich die Nachbarschaft erkunden: Restaurants für die Mittagspause, Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Supermärkte und Geschäfte etc. Mittels Street View lassen sich Objekt und Mikrolage erkunden. Es lohnt sich, die Möglichkeiten von Google My Business und Google Maps objektbezogen zu prüfen.


Google Ads, also Werbeanzeigen in der Google Suche, machen in der Immobilienvermietung ab einer bestimmten Objektgröße Sinn. Hierbei kann es sich lohnen, je nach Standort der Immobilie (z.B. in Berlin oder Frankfurt) einen internationalen Ansatz zu wählen. Wenn etwa der Expansionsverantwortliche eines US-Konzerns bzw. sein Makler eine Google Recherche nach möglichen Objekten macht, wird er das vermutlich nicht in deutscher Sprache tun.


3. Eigene Webseite

Eigentümer und Verwalter größere Büroimmobilien bzw. Shoppingcenter sollten die eigenen Webseiten als Vermietungs-Tools ernst nehmen. Wenn Mietinteressenten über Online-Exposé und Google-Recherche auf die Webseite des Anbieters gehen, machen sie sich dort auch einen Eindruck des möglichen Vertragspartners. Und im Idealfall finden sie dort in einer Rubrik "Vermietung" einen stets aktuellen Überblick der gerade freien Mietflächen, selbstverständlich mit ordentlichen Online-Exposés.


4. Social Media

Je nach Herausforderung bieten sich Werbeanzeigen bei passenden Zielgruppen auf den führenden Social Media Plattformen an. Insbesondere LinkedIn erscheint als weltweites Business Network lohnenswert für Büro und Retail-Vermarktung. Diese Umgebung ist derzeit – Stand Ende 2020 – noch frisch als Vertriebstool für die Immobilienvermietung. Hier die richtigen Zielgruppen zu analysieren und guten Vermietungscontent auszuspielen, ist aber bestimmt einen Versuch wert.


5. trial and error – aber mit gutem Content

An Online-Kanälen zur Lead-Generierung mangelt es nicht, es gibt ja noch einige mehr als hier im Blogartikel kurz angerissen. Mein Tipp: Das Ausprobieren, das Herantasten durch „trial and error“ sollte im Umgang mit Online-Tools kein Problem, sondern eher der bevorzugte Ansatz sein. Woran nicht gespart werden sollte, ist an der ordentlichen Gestaltung des Exposés, an gutem Bildmaterial und an der detaillierten Beschreibung der individuellen Vorzüge der Immobilie und ihrer Lage.




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